Psoriasis-PanoramaÖsterreich

Wie beeinflusst Schuppenflechte den Alltag in Österreich?
Unsere Umfrage* unter 474 Menschen mit Psoriasis bzw. Psoriasis-Arthritis zeigt, wo Herausforderungen im Alltag und Berufsleben liegen. Die Ergebnisse liefern Einblicke zur medizinischen Versorgung und den Therapiezielen der Betroffenen. Erfahre hier, was Menschen mit Psoriasis wirklich bewegt, und gewinne einen kompakten Überblick über ihre Lebenssituation und Bedürfnisse.

BetroffeneKörperregionen

Psoriasis am häufigsten an der Kopfhaut

Herausforderungenim Alltag*

46%

38%

46%

passen ihren Kleidungsstil an. 38 % vermeiden Aktivitäten, bei denen die Schuppenflechte sichtbar sein könnte.

38%

passen ihren Kleidungsstil an. 38 % vermeiden Aktivitäten, bei denen die Schuppenflechte sichtbar sein könnte.

sind oft schlecht gelaunt.

67%

30%

67%

sagen, dass jemand der nicht an Schuppenflechte leidet, sich nicht vorstellen kann, wie es Betroffenen geht.

30%

sagen, dass jemand der nicht an Schuppenflechte leidet, sich nicht vorstellen kann, wie es Betroffenen geht.

haben sogar schlaflose Nächte.

50%

41%

50%

schämen sich oft wegen ihrer Schuppenflechte. 41 % versuchen ihre Erkrankung möglichst geheim zu halten.

41%

schämen sich oft wegen ihrer Schuppenflechte. 41 % versuchen ihre Erkrankung möglichst geheim zu halten.

sind finanziell belastet (z. B. Medikamente, Therapie- oder Arztkosten).

24%

27%

24%

sagen, dass die Schuppenflechte ihre Partnerschaft und Familienplanung beeinträchtigt.

27%

sagen, dass die Schuppenflechte ihre Partnerschaft und Familienplanung beeinträchtigt.

geben an, dass wichtige Entscheidungen im Leben (z. B. Berufswahl) von Schuppenflechte beeinflusst wird.

*Die Befragten bewerteten die Aussagen anhand einer 5-stufigen Skala (1 = stimme voll und ganz zu bis 5 = stimme uberhaupt nicht zu). In der Auswertung wurden die Antwortmoglichkeiten 1 und 2 zusammengefasst.

"Viele unterschätzen, wie sehr Schuppenflechte Alltag und Berufsleben beeinträchtigen kann. Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie ernst die Erkrankung ist und wie wichtig mehr Unterstützung und ein besserer Zugang zu modernen Therapien sind. Niemand muss heute mehr dauerhaft unter den Belastungen leiden."

Friedrich Fochler, Obmann der PSO-Austria

MEDIZINISCHEVERSORGUNG

AKTUELLE THERAPIE

keine Behandlung (10 %)
Cremen (66%)
Tabletten (15%)
Spritze/Pen/Infusion (15%)
Phototherapie/PUVA (6%)
Alternative Therapie (9%)
Sonstige (6%)

ÄRZTLICHE BETREUUNG

Hautarzt/Hautärztin (73 %)
Hausarzt/Hausärztin (14 %)
Rheumatologe/in (8 %)
Alternativ tätige Therapeut:innen (2 %)
haben im letzten Jahr KEINE/N Hautarzt/Hautärztin aufgesucht (18%)

"Viele verzichten nach enttäuschenden Therapieversuchen auf ärztliche Hilfe. Das ist schade, denn die Behandlungsmöglichkeiten sind heute vielfältig wie nie. Mein Tipp: Sucht gezielt nach einem Hautarzt mit Psoriasis-Schwerpunkt – ob in einer Ordination oder in einer Spitalsambulanz – und gebt euch nicht mit weniger zufrieden, als möglich wäre."

Karin Meinhart, Gründerin von hautinfo.at

KLARE THERAPIEZIELE DEFINIEREN

Erwartungen an Therapien*

Mehr als 85 % wünschen sich

  • Vertrauen in die Therapie
  • geringe/keine Nebenwirkungen
  • eine dauerhafte Krankheitskontrolle
  • Keinen Juckreiz mehr zu empfinden
  • Schmerzfrei zu sein

*Die Befragten bewerteten die Aussagen anhand einer 5-stufigen Skala (1 = sehr wichtig bis 5 = sehr unwichtig). In der Auswertung wurden die Antwortmoglichkeiten 1 und 2 zusammengefasst.

Weitere Informationen zur Psoriasis-Patient:innenumfrage

PSO Factsheet herunterladen [PDF]
PSO Pressemitteilung herunterladen [PDF]

*Im März 2025 hat das Biopharma-Unternehmen AbbVie in Zusammenarbeit mit der Patientenorganisation PSO Austria und dem Hautportal hautinfo.at eine repräsentative Online-Umfrage unter 474 Erwachsenen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis initiiert. Die Erhebung wurde vom Marktforschungsinstitut Integral umgesetzt und hatte das Ziel, Alltag, Versorgung und Bedürfnisse von Betroffenen in Österreich besser zu verstehen. Knapp die Hälfte der Befragten (48 %) ist zwischen 30 und 50 Jahre alt. 58 % Frauen und 42 % Männer haben mitgemacht. Rund drei Viertel leben mit Psoriasis, ein Viertel mit Psoriasis-Arthritis – die Diagnose liegt meist 11 bis 12 Jahre zurück.